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Laminat

Als Laminat wird ein mehrlagiger, duroplastischer Kunststoff bezeichnet, der durch Verpressen und Verkleben mindestens zweier Lagen gleicher oder verschiedener Materialien entsteht. Durch Kombination können sich die Eigenschaften der Einzelmaterialien ergänzen. Bevor der Begriff „Laminat“ eingeführt wurde, sagte man dazu auch „Schichtpressstoff“. Der neue Begriff konnte sich gegenüber dem Alten durchsetzen.

Herstellung

Um eine Laminatplatte zu erhalten, werden mehrere harzgetränkte Papiere unter Druck und Temperatur miteinander verpresst. Als Harze werden Melamin- und Phenol-Harze verwendet. Für einen hochwertigen dekorativen Schichtstoff, wie er z. B. bei Laminatböden zum Einsatz kommt, werden folgende Schichten verwendet: Der Kern besteht aus mehreren mit Phenolharz getränkten Papieren, darüber liegt die mit Melaminharz imprägnierte Dekorschicht. An oberster Stelle wird ein so genanntes Overlay verpresst, das aus zwei durchsichtigen mit Melaminharz getränkten Papieren besteht, zwischen denen eine Korundschicht eingeschlossen wird. Es ist auch die Anwendung von mit Korund gefüllten Overlays gebräuchlich. Auf der Unterseite wird ein Gegenzug eingesetzt, der den Effekt der Schüsselung (Verbiegen des fertigen Werkstoffes) verringert.

Generell unterscheidet man in der Herstellung zwei Verfahren: In der (ursprünglichen) Herstellungsweise werden Papiere im Format von bis zu 5,30 x 1,3 m bei bis zu 140 °C und einem Druck von bis zu 100 bar zusammengepresst. Der gesamte Presszyklus dauert ca. 50 Minuten (Aufwärmen, Pressen und Abkühlung). Das daraus entstehende Laminat nennt man HPL („High Pressure Laminate“). Es ist von sehr hoher Qualität und Haltbarkeit. Die herstellbaren Stärken sind quasi unbegrenzt. Ein Nachteil dieses Verfahrens ist jedoch die Begrenzung des Formats auf maximal 5,30 x 1,3 m. Um auch größere Formate herstellen zu können, hat man dann ein neues Verfahren entwickelt, in dem das harzgetränkte Papier von einer Rolle abgerollt und durch die Presse kontinuierlich geführt und dabei verpresst wird. Das entstehende Laminat nennt sich CPL („Continuous Pressure Laminate“) und ist in vielen Längen produzierbar. Nachteil dieses Verfahrens ist jedoch, dass nur bei 190 °C und einem Druck von weniger als 30 bar verpresst werden kann. Bei CPL-Anlagen ab 2000 ist es möglich, mit bis zu 70 bar zu produzieren. HPL und CPL sind hinsichtlich ihrer elastomechanischen Eigenschaften als gleichwertig anzusehen. Für CPL ist allerdings aufgrund des Produktionsprozesses die Dicke des Materials auf höchstens 1,2 mm begrenzt. CPL ist in der Herstellung (und damit auch im Verkauf) deutlich günstiger als HPL.

Leistungsmerkmale

Beim Kauf von Laminatböden gilt es einige Leistungsmerkmale zu beachten. Generell muss man wissen, wo man den Boden verlegen möchte, wie dieser dort voraussichtlich beansprucht wird und was man von dem Boden erwartet.

  • Stärke des Paneels
  • Nutzungsklasse
  • Strukturoberfläche
  • V-Fuge
  • Integrierte Trittschalldämmung [Q]

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Kontakt

Bodenbeläge Rosenbauer

Willi Rosenbauer

Im Steinernen Kreuz 19

DE-75449 Wurmberg

 

Telefon: +49 7044904938

Telefax: +49 7044-904941

Mobil: +49 1714381011

 

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